Tarifvertrag avr diakonisches werk berlin-brandenburg-schlesische oberlausitz

In den 1820er Jahren begann eine Gründungsphase von Missions- und Diakonischen Vereinigungen, die bis zum Ende dieses Jahrhunderts andauerte: die Berliner Mission, das Zentralkomitee für innere Mission und die Berliner Stadtmission, um nur einige zu nennen. Das Bistum Graz-Seckau wird von 388 Pfarrern betreut. Die Pfarreien umfassen etwa 1.240.214 Einwohner, von denen 805.382 Katholiken sind. Die Erzdiözese Salzburg gründete 1218 das Bistum Seckau in der Obersteiermark, seit 1786 residiert der Bischof in der Landeshauptstadt Graz. Die Grenzen des Bistums korrelieren derzeit fast genau mit dem Land Steiermark (16.386 km2). In der Treue zu Jesus Christus, als Kirche sind wir für die Menschen da – wie auch immer sie heute leben, lieben, trauern, fürchten und hoffen mögen. Wir wollen denen helfen, die von der Sonnenseite des Lebens abgefallen sind. Wir wollen unserer Kirche ein steirisches und zugleich weltoffenes Gesicht geben. Wir wollen mutig sein, wenn wir die “Freude des Evangeliums” weitergeben. Wir wollen alles tun, damit möglichst viele Menschen Frieden und ein Zuhause finden. Wir leiten Verantwortung für unsere Umwelt und mitMenschen aus unserem Glauben ab. Bei allem, was wir tun, legen wir besonderen Wert auf soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit, nachhaltige Nutzung von Ressourcen, Flüchtlinge, Integration, Denschutz des Lebens, Unterstützung aller Arten von Familien sowie Bildung und Kultur. Heute wird der führende Bischof für zehn Jahre von der Synode gewählt und kann für eine zweite Amtszeit wiedergewählt werden.

Seit 1817, als die lutherischen, calvinistischen und neu gegründeten Einheitsgemeinden einen gemeinsamen Verwaltungsschirm bildeten, der später Evangelische Kirche in Dener älteren Provinzen Preußens genannt wurde, gehörte das Gebiet des heutigen Kirchenkörpers zu den beiden altpreußischen Kirchenprovinzen Schlesien und des Marsches von Brandenburg. Bis 1933/1934 wurden die geistlichen Führer der evangelischen Kirche generalsuperintendents (deutsch: Generalsuperintendent[en]) mit regionalen Kompetenzen genannt. Die Verfälschung der Kirchenverfassung durch die nationalsozialistischen deutschen Christen wurde von neuen Titeln (Provinzbischof, Provinzialbischof) mit hierarchischer Vorherrschaft über Gemeindemitglieder und Kirchenangestellte und Umbenennungen (Propst deutsch: Propst statt Generalsuperintendenten) begleitet. Nach 1945 wurden die Ämter der Generalsuperintendenten als geistliche Führer neu gebildet. Die beiden Kirchlichen Provinzen übernahmen die Unabhängigkeit als Evangelische Kirche Schlesien (Stand 1947) und Evangelische Kirche in Berlin-Brandenburg (Ab 1948), als ihre jeweiligen Landessynoden neue Kirchenverfassungen erteilte.