Tarifvertrag kirche schleswig-holstein

Im allgemeinen ziehen es die Unternehmen vor, deren Arbeitsbedingungen nicht standard sind und die eine kleine Zahl von Mitarbeitern beschäftigen, mit ihren Arbeitnehmern individuelle Arbeitsverträge abzuschließen. Das durchschnittliche Einstiegsgehalt der Sozialpädagogen liegt bei rund 2.300 Euro. Das Einkommen steigt mit zunehmender Berufserfahrung – vor allem, wenn der Mitarbeiter sich weiterbildet, da dies seine Verhandlungsposition bei Gehaltsverhandlungen deutlich stärkt. In der Regel zahlen öffentliche und kirchliche Arbeitgeber etwas weniger als private Anbieter. Die Größe des Arbeitgebers hat auch einen erheblichen Einfluss darauf, wie viel Sozialpädagogen verdienen. Es gilt: Je größer das Unternehmen, desto höher das Gehalt. Es gibt keinen einheitlichen Kodex des deutschen Arbeits- und Arbeitsrechts. Die Hauptquellen sind Bundesgesetze, Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und die Rechtsprechung der Arbeitsgerichte. Mindestarbeits- und Beschäftigungsstandards sind in getrennten Rechtsakten zu verschiedenen arbeits- und beschäftigungsbezogenen Fragen festgelegt.

Es gibt spezielle Arbeitsgerichte mit einer unabhängigen Gerichtsbarkeit in Arbeitsangelegenheiten. Sie sind arbeits- und arbeitsrechtlich ausserziehend und für die Rechtsprechung zuständig, die im deutschen Arbeits- und Arbeitsrecht von großer Bedeutung ist. Einige Dinge, insbesondere die Streikregulierung, werden teilweise oder sogar ganz der Rechtsprechung überlassen. Die Arbeitsgerichte haben auch viele Entscheidungen über die Überwachung der allgemeinen Geschäftsbedingungen von Arbeitsverträgen geschaffen. Da Arbeitnehmer als Verbraucher gelten, erklären die Arbeitsgerichte bestimmte Bestimmungen im Hinblick auf den Verbraucherschutz sehr oft für nichtig. Als wichtigste Sitten gilt folgende Rechtsakte: ▪ BGB definiert das Arbeitsverhältnis. Es enthält auch einige Vorschriften über Kündigungen und die Übertragung von Unternehmen oder Geschäftseinheiten. Andere arbeitsrechtliche Fragen wie der Schutz vor ungerechtfertigten Entlassungen werden jedoch in den nachstehend aufgeführten Rechtsakten behandelt.

▪ Das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) regelt die Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Betriebsräten. Er legt die Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte fest und enthält Regelungen zu Verfahren vor den Vermittlungsausschüssen und anderen damit zusammenhängenden arbeitsrechtlichen Fragen. ▪ Das Tarifgesetz (TVG) befasst sich mit der umfangreichen und wichtigen arbeitsrechtlichen Frage der Tarifverträge zwischen Gewerkschaften und Arbeitgeberverbänden oder Einzelunternehmen. Die Arbeitszeitregeln sind das Arbeitszeitgesetz (ArbzG), das Mutterschutzgesetz (MuSchuG) und das Jugendschutzgesetz (JarbschG). Diese Statuten gelten für Angestellte, Arbeiter und Auszubildende. In der Regel ist der Begriff Arbeitszeit definiert als die Zeit vom Beginn bis zum Ende der Arbeit ohne Pausen (Art. 2 Abs. 1 ArbZG). Die gesetzliche Arbeitszeit beträgt 8 Stunden pro Tag, mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen, die in der Regel als Leerlaufzeiten dienen.

Die gesetzlich zulässige Höchstarbeitszeit pro Woche (einschließlich Samstag) beträgt daher 48 Stunden. In vielen Fällen wird sie jedoch durch Tarifverträge auf 35 bis 38,5 Stunden reduziert, die in der Regel vorsehen, dass die Wochenarbeitszeit nur von Montag bis Freitag ist.